Donnerstag, 15. Dezember 2016

Tag 14 - Testosteron Pur

Zitat des Tages:
"Die elektromechanische Sifa ist männlich, da sie ein Zeitglied hat. 
Die elektronische Sifa ist Testosteron pur, sie hat 2 Zeitglieder.
Und die elektronische Aufforderungssifa ist masochistisch veranlagt, sie will in unbestimmten Zeitabständen getreten werden."

Wie man unschwer erkennen kann, haben wir heute das Thema Zugsicherungen weiter behandelt. 
Wir haben gelernt das die LZB eigentlich ein ganz tolles System ist, welches einem viel Arbeit abnimmt. Und wieviel Technik eigentlich in so einem System steckt. 
Wir lernten auch etwas über das ETCS (European Train Control System), dass wir, wenn wir nur auf ETCS fahren würden, nach dem Wegfall der Lichtsignalisierung echt aufgeschmissen wären, wenn das ETCS ausfallen würde. 
Den FunkFahrBetrieb (FFB) haben wir auch kennengelernt und wissen nun auch, das der uns in Deutschland nicht interessiert, aber wir wissen in groben Zügen wie sie funktioniert.
Als letztes Zugsicherungssystem lernten wir die Sifa kennen, die Sicherheitsfahrschaltung.
Nettes System, das uns als Lokführer überwacht, ob wir denn noch leben. 
Es gibt 3 Arten der Sifa. 
1. Die elektromechanische Sifa
2. Die elektronische Sifa und
3. Die elektronische Aufforderungssifa
Alle drei bewirken das selbe, haben aber jeweils eine andere Funktionsweise, die sich im wesentlichen nur darin unterscheiden das die 1. eine Zeit - Weg Sifa, die 2. eine Zeit - Zeit Sifa ist und die 3. nach Aufforderung betätigt wird. 
Ich beschreibe mal die Elektronische Sifa kurz. 
Nach 30 Sekunden will die dauerhaft gedrückte Sifa (ja sie braucht liebe) kurz entlastet und wieder belastet werden, sonst erscheint 2,5 Sekunden lang ein Lichtsignal um einen daran zu erinnern. Wenn die Zeit abgelaufen ist, kommt für 2,5 Sekunden ein akustisches Signal hinzu, etwa eine Hupe im Führerhaus oder die Ansage: "Sifa, Sifa". Hat man dann immernoch nicht realisiert, dass man doch die Sifa mal betätigen sollte, kommt es zu einer Zwangsbremsung. Der Zug bremst dann selbständig. 

Zugsicherung war für mich ein verdammt interessantes Thema. Ich habe es genossen.
Aber nun schlägt die Stunde, ich muss noch lernen. 
Also in diesem Sinne
Der zukünftige Lokführer 

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Tag 13 - der Flow der Eisenbahn reloaded

Wir haben heute den ganzen Tag über Zugsicherungssysteme gesprochen. 
PZB und LZB
Punktförmigezugbeeinflussung und Linienzugbeeinflussung. 
Ihr merkt schon, die ganzen Abkürzungen gibt es bei der Eisenbahn nicht umsonst.
Also die PZB besteht eigentlich aus gar nicht so vielen Teilen. 3 Magnete rechts am Gleis, 6 Anzeigen im Führerhaus und drei Bedienelementen. 
Was die im einzelnen anzeigen, geht zu weit ins Detail. Dennoch ganz spannendes Thema. Die LZB genauso, die haben wir jedoch nicht ganz so gründlich heute behandelt, das kommt Morgen erst. 
Viel mehr war das heute auch gar nicht. 
Wenige aber doch sehr umfangreiche Themen. 
Heute nur ein kurzer Eintrag aber immerhin ein Eintrag.

In diesem Sinne 
Der zukünftige Lokführer 

Dienstag, 13. Dezember 2016

Tag 12 - Der Flow der Eisenbahn

Als erstes das Zitat des Tages. "Der Pessimist trägt Hosenträger und Gürtel. Der Optimist gar nichts, irgendwo bleibt die Hose bestimmt hängen. 

Heute Morgen gab es erstmal die Ergebnisse der gestrigen LEK. 
War ganz gut, 72/91 Punkten das sind 79%. Geht aber definitiv besser. 
Nachdem wir unsere alltägliche Wiederholung durchgegangen sind, kamen wir dann auch zu einem nicht so spannenden Thema, leider war das den ganzen Tag. Nur zum Schluss kamen wir dann auch zu eine, Thema, welches mir sehr gut gefällt. Zugsicherungssysteme. Die PZB haben wir als erstes angesprochen. Leider blieb nicht viel Zeit um das zu vertiefen, dann war ja auch schon Feierabend. 

Jedenfalls um es für euch auch mal kurz anzuschneiden, ihr kennt ja mein Motto. 
Die PZB besteht aus 3 Magneten. Einen 1000hz einen 500hz und einen 2000hz Magnet. Wenn der Lokführer über den 1000hz Magneten fährt, muss er das, sofern er aktiv ist bestätigen. Weiter will ich da jetzt nicht drauf eingehen. Ist aber trotzdem ein Thema was ich kaum erwarten konnte. 

Ich melde mich Morgen wieder. 
In diesem Sinne 
Der zukünftige Lokführer 

Montag, 12. Dezember 2016

Tag 11 - geliebte Richtlinien

Heute habe ich leider kein Zitat des Tages für euch. Sobald wieder eins da ist, werde ich das natürlich auch wieder mit reinschreiben. 

Heute haben wir wieder eine LEK geschrieben. Schon als ich die erste Seite aufgeschlagen hatte, habe ich schon über Alternativen nachgedacht. Was kann ich denn noch so schön lernen kann. 
Geliebte Richtlinie 408 und die Bahnanlagen. Leidiges Thema das ganze. Ich habe es einfach nicht in meinen Kopf bekommen. 
Der Wagenmeister und ich, wir werden auch keine Freunde mehr. 
60 Minuten hatten wir Zeit, nach 30 habe ich schon kapitulierend abgegeben und bin eine Rauchen gegangen. 
Das gab unserem Dozenten natürlich die Zeit um schon mal über meine LEK rüber zuschauen. 

Als ich dann wieder hochgegangen bin, kam mir mein Dozent schon entgegen. Ich hab kurz überlegt aus dem Fenster zu springen, doch zu spät er hatte mich schon gesehen. 
Er sagte nur das ich die 70% zum bestehen geschafft habe. Ein wenig beruhigend ist das ja schon. 
Mal gucken wann wir unsere Ergebnisse bekommen.

Anschließend waren wir wieder auf Wandertag, um genau das nochmal zu sehen, was wir bereits Freitag gesehen haben. Grund war ein Krankheitsfall. 
Wieder mussten wir uns vorsichtig dem Grenzzeichen und den Weichen nähern. 
Wie wir bereits wissen, sind die doch recht Schreckhaft. 

Zum Schluss haben wir nochmal ein wenig des Stoffes wiederholt und damit begonnen mit der Ril 301 zu arbeiten. 

Wieder eine Richtlinie und wieder auswendig lernen... 

Nunja was solls, ich habs mir ja so ausgesucht. 

In diesem Sinne
Der zukünftige Lokführer


Samstag, 10. Dezember 2016

Tag 9 und 10 - Woher kommt das Wort Weiche

Als erstes das Zitat des Tages bzw. der Tage. 
"Es gibt Männer die haben ein Anliegen und es gibt Männer die haben Boxershort."


Heute wurde mir endlich erklärt woher das Wort Weiche kommt.  
Mein lieber Herr Dozent hat sich für mich richtig ins Zeug gelegt um diese Bedeutung zu finden. Danke nochmal an dieser Stelle.
Das Wort Weiche kommt aus dem Niederdeutschen und wurde vomWort "Wig" abgeleitet und bedeutet soviel wie Wich, im Sinne von Weichen, aus dem Weg gehen. 

Donnerstag hatten wir, nach viel trockenem Unterricht, eine willkommene Abwechslung. 
Wandertag!!! 

Unser Dozent hat uns noch vom Weiten eine Fahrstraße gezeigt und Signale und Weichen. 

Das war echt spannend, das zu sehen, was wir an diesem Tag gelernt haben. 

Der Freitag begann mit einer immerwährender Wiederholung 
Wir haben auf die Unterrichtsstunden nach der Mittagspause gewartet. Unsere Warnwesten sollten doch endlich mal ankommen und das bedeutete, dass wir auch endlich mal im Gleis bewegen konnten und die Sachen über die wir in den 2 Wochen davor schon geredet haben. 
Und dann schlug unsere Stunde. Warnwesten sind angekommen. Endlich raus... in den Kopf haben wir eh nichts mehr bekommen.

Wir haben draußen ein Grenzzeichen und eine Weiche in freier Wildbahn gesehen.
Wir mussten uns sehr vorsichtig und langsam nähern. Grenzzeichen und Weichen sind sehr schreckhaft. Dennoch haben wir es hinbekommen und diese beiden scheuen Wesen in natura bestaunen dürfen. 

Alles in allem, hier mein Fazit zu den ersten beiden Wochen Triebfahrzeugführer Ausbildung.

Ich bin verdammt froh das ich diese Ausbildung genießen darf und bin unglaublich gespannt, was noch alles kommt. 
Es ist zwar sehr viel Arbeit und ich muss mic auch nach der Schule noch meist lange hinsetzen um alles zu behalten aber ich nehme das alles sehr gerne in Kauf um meinen wiederentdeckten Traumberuf zu erlernen. 

In diesem Sinne
Der zukünftige Lokführer


Mittwoch, 7. Dezember 2016

Tag 8 - so schlimm ist "Bahnhof verstehen" gar nicht

Als erstes möchte ich mal den Einsatz des Dozenten für das schöne Bildmaterial und den damit verbundenen Einsatz danken. 

Meine Frage wurde immernoch nicht beantwortet, warum denn die Weiche Weiche heißt und nicht Harte wo sie doch aus harten Material besteht.

Wir haben ja schon gelernt, das Bahnstrom böse ist. Heute haben wir erfahren, wo der denn überhaupt her kommt. 
Von einem Kraftwerk geht es zu einem Trafo und wird auf 110kV mit 16,7 Hz. Von dem Trafo geht es in die Bahnstromleitung zum Unterwerk, bei dem es von 110kV zu 15kV und 16,7 Hz runtergeregelt wird. Der Strom ist schon fast da, wo er hingehört. Vom Unterwerk geht es über eine Speiseleitung zum Mastschalter und von dem über den Fahrdraht zur Lok. 
Als letztes wird noch über die Schienen als Rückleiter der Stromkreis zum Unterwerk geschlossen. 

Es kamen auch noch ein paar neue Signale dran. die eigentlich gar nicht so schwer sind. 

Eisenbahn ist einfach, man muss es nur verstehen. 

Und auf einmal haben wir alle nur noch Bahnhof verstanden. Was aber auch gar nicht so schlimm war, denn Bahnhöfe waren auch ein Thema was wir durchgehen müssen. 
Wie definieren sich Bahnhöfe und was braucht man alles für einen Bahnhof. Eigentlich kam der Bahnhof nur in Verbindung mit den Bahnanlagen dran, die ja das eigentliche Thema waren.  
Leidvolles "außwendiglern" Thema. 

Wusstet ihr das der Fahrdraht gar nicht rund ist und das die Fahrleitung im Zick Zack hängt? 
Ich bisher auch nicht. 

Als nächstes kommt aber wirklich der Bahnhof als solches dran. 

In diesem Sinne
Der zukünftige Lokführer

Dienstag, 6. Dezember 2016

Tag 7 - Hier ist was los

Frühling, Sommer, Herbst und Winter, so nennt man die 4 Feinde der Eisenbahn. 
Natürlich mussten wir dieses Thema auch ausführlich besprechen, wie überraschend der Winter immer wieder kommt. Es wurde auch besprochen, was Insekten eigentlich für böse Tiere sind. 
Obwohl Insekten nicht die einzigen Tiere sind, die der Bahn im Frühling gefährlich werden können. Paarungszeit lässt grüßen. Ja, als Lokführer braucht man auch Biologie. Multitalent eben. 

Als nächstes Thema wurde der Regellichtraum, der komischerweise nichts mit dem Licht als solches zu tun hat. 
Worauf fährt die Eisenbahn eigentlich, haben wir Heute auch durchgesprochen. Das es die Gleise sind ist klar, jedoch wissen wir nun auch welche Spurweite wir haben, dass die Räder auf wundersamer Weise nicht ganz geradeaus fahren, sondern in einer Sinuskurve.

Plötzlich, ein flammender Meteor stürzt vom Himmel.... 
Ups... 
Ein wenig abgeschweift. 

Weichen war auch ein Thema. Welche Weichen gibt es und wie funktioniert eine Weiche. Wie ist eine Weiche im generellen aufgebaut und das erste Signal kam Heute auch noch dran. 
Nur eine Frage hab ich vergessen zu stellen. Mach ich aber Morgen. Ich werde berichten. 
Warum heißen Weichen eigentlich Weichen, wenn sie doch aus hartem Eisen bestehen.

Achja! Mir fällt gerade ein, ich habe bisher noch nicht einmal das Ergebnis der LEK von Gestern erwähnt. Natürlich habe ich mit 82% bestanden. 70% waren nötig um zu bestehen. Ich darf also jetzt ins Gleis. *freu freu freu* Nunja, ich dürfte es, wenn ich eine Warnweste hätte. Die kommen aber noch. 

Morgen kommen dann auch endlich andere Signale dran. Einen Teil des Signalbuches haben wir heute schon bekommen. Endlich richtig mit Karteikarten lernen. 
 Für mich heißt es jetzt ab ins Bett und schlafen. Wird zeit. 

In diesem Sinne
Der zukünftige Lokführer

Montag, 5. Dezember 2016

Tag 5 und Tag 6 - die erste LEK

Als aller erstes, möchte ich mich entschuldigen.
Ich habe am Freitag und über das Wochenende einfach keine Zeit gefunden euch zu schreiben. Ich war im Thüringer Wald. Den Geburtstag meines Vaters feiern. 

Nein, ich fange jetzt nicht an zu meckern, was auf der Fahrt passiert ist. Nur soviel sei gesagt. Die Baureihe 612 ist schon geil, mit den Fenstern am Führerstand. 
Der Lokführer kann sich bestimmt immernoch daran erinnern, wie ich ihm fast auf dem Schoß gesessen habe. Naja, zumindest hätte ich ihm in den Nacken geatmet, wenn die Scheibe nicht gewesen wäre. Ich habe mich gefühlt wie ein kleiner Junge.


Und heute haben wir unsere erste Lernerfolgskontrolle geschrieben.  Über das Thema UVV... Ist eigentlich ganz einfach. Strom böse, Augen und Ohren auf. Eigentlich selbstverständliche Dinge. 
Gut ein bisschen überspitzt ist das schon. Gehört viel mehr dazu, wie man sich im Gleisbett verhält. Hier halte ich mich aber an meine bisher gut laufende Technik, dass ich euch nicht mit einzelheiten langweile.


NEVER TOUCH A RUNNING SYSTEM! 
Merkt euch das ihr Spieleentwickler!!!


Nunja, im wesentlichen habe ich ein gutes gefühl. Wird schon gut sein. Morgen erfahre ich dann auch endlich das Ergebnis.
Ich denke für Heute reicht das.
In diesem Sinne 
Der zukünftige Lokführer

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Tag 4 - Eisenbahn

"Eisenbahn ist einfach, man muss sie nur verstehen!"

Heute ging es endlich los. Die erste Berührung mit der Eisenbahn.
Das Thema was ist Eisenbahn überhaupt.
Die Antwort ist ganz einfach... Wirklich. Nunja, ein bisschen lang ist sie aber wenn man einen Güterzug mit 30 Wagen hinten dran sieht, ist der ja auch nicht gerade kurz.
Nachdem wir kurz (naja für das Thema Eisenbahn kurz) die Geschichte der Eisenbahn angeschnitten haben, wann fuhr die erste Dampflok in Deutschland etc, sind wir dann zum Thema Eisenbahn im Allgemeinen gekommen.

Eisenbahn besteht aus zwei Unternehmensformen.
1. Das Eisenbahninfrastrukturunternehmen - EIU (ja, ein verdammt langes Wort. Dafür gibt es ja die Abkürzungen)
2. Das Eisenbahnverkehrsunternehmen - EVU
Was diese sind und was sie machen, das erkläre ich nicht. Das würde den Rahmen sprengen. Ich nenne Namen von solchen Unternehmen, damit ihr eine kleine Vorstellung habt.

EIU: DB Netz AG (Ihr habt bestimmt die gelben Wagen mal gesehen, die die Schienen reparieren)

EVU: Deutsche Bahn AG
          Metronom
          SNCF
          NordWest Bahn

Und natürlich haben wir gelernt was das Eisenbahnbundesamt ist.
Und noch vieles vieles mehr.
morgen gehts endlich weiter. Ich zähle schon die Minuten.

In diesem Sinne
Der zukünftige Lokführer

Mittwoch, 30. November 2016

Tag 3 - Erste Hilfe Kurs

Ein Tag voller Lachen und guter Laune,
so beschreibt es sich am besten, wie ich den heutigen Tag erlebt habe.
Wir hatten heute einen relativ "steifen" Anfang, der aber doch recht fix durch eine Partnerarbeit in Stabiler Seitenlage, aufgelockert wurde. Allgemeines Gelächter, dennoch haben es alle richtig gemacht. 

Nunja wenn ich ehrlich sein soll, war mir die ganze Situation ein wenig unangenehm. Ich bin nicht so der Mensch der gerne fremde Menschen anfasst, zumindest in einer nicht Not-Situation. Nach dem berühmten "Ruck" den ich mir dann noch geben konnte, habe auch ich es geschafft ohne in Tränen auszubrechen. *Sarkasmusschild hochhalt* 

Wir haben dann natürlich noch die Standards der Erste Hilfe Maßnahmen geübt. Sowas wie Herz Lungen Wiederbelebung. Dabei habe ich einiges neues gelernt. Unter anderem dass man eben den berühmten Bee Gees Song "Staying Alive" nicht mehr als Orientierung nehmen kann, man soll jetzt im 120Hz Takt arbeiten.
Nach der Mittagspause, gab es dann für uns die Möglichkeit den hauseigenen Zug Simulator zu bestaunen. Was ein Gerät. Ich freue mich schon auf alles was mit diesem Simulator zu tun hat. 

Nach kurzer Zeit haben wir uns dann auch im Klassenraum zusammengefunden um dann wieder getrennt zu werden. Leider... 
Es wurde eine Situation nachgestellt in der ein Motorradfahrer auf einer stark befahrenen Hauptstraße verunglückt ist. Es hieß also handeln. Den genauen Verlauf erspar ich Euch. Wichtig ist dabei nur zu Wissen das wir in der Gruppe gelernt haben, das egal was ist, der Helm wird abgenommen. 

Zum Schluss, nach der Kaffeepause gab es dann eine kleine Unterweisung zum Rautek Rettungsgriff, was mache ich wenn sich jemand verschluckt hat und nicht mehr atmen kann und wie man mit Wunden und Fremdkörpern in Wunden umgeht. Am Ende des gesamten Tages kam noch ein kleines Frage - Antwortspiel, bei dem wir Fragen zum am Tag gelernten, beantworten mussten. 

Die Bescheinigung über das Bestehen der Erste Hilfe Ausbildung. 

In diesem Sinne
Der zukünftige Lokführer

Dienstag, 29. November 2016

Tag 2 - Lernen lernen.

"Das Gelingen ist manchmal das Endresultat einer ganzen Reihe missglückter Versuche." 
Vincent van Gogh


Lernen lernen war ein schöner Lehrgang am Anfang unserer Ausbildung. Einige, vor allem aber auch ich, haben natürlich nicht mehr so die Lernpraxis. Also Lernen mit Erfolg lernen. 

Ich habe einiges über mich selber gelernt. 

Es gibt 6 verschiedene Lerntypen. 
Den Empathiker, den Logiker, den Träumer, den Beharrlichen, den Rebell und den Macher.
Jeder Mensch vereint alle 6, einige sind davon aber eher ausgeprägt als andere. 
Bei mir ist es so, dass mein empathischer Anteil sehr groß ist. Ich brauche schön gestaltetes Lernmaterial und lerne gerne in Gruppen. Bin also eher der kommunikative Typ. Also ist es so auch für mich am besten zu Lernen. 

Ich rede gerne über die Sachen die ich an diesem Tag gerade gelernt habe, um für mich, und zum Leidwesen meiner Frau, den Lernstoff und meinen Tag zu reflektieren. 
So erkenne ich auch was schon eher "sitzt" oder wo ich definitiv noch nacharbeiten muss. 

Gelernt habe ich aber auch, was denn ein gutes Lernumfeld ist. Wie ich mein Gehirn in den "Lernmodus" umschalte und das Entspannung auch ganz wichtig ist. Ich meine wir lernen das in 10 Monaten, was andere in 3 Jahren lernen. Es prasselt viel Stoff auf mich ein. Es gilt den Stoff jetzt nur noch richtig, in meiner Art und Weise, zu verarbeiten. 

Ich blicke voller Zuversicht in die Zukunft. Mir gab mal jemand eine Postkarte mit einem schönen Spruch, der sich mir sofort eingebrannt hat. Der passt auch jetzt wieder. 

In diesem Sinne

Der zukünftige Lokführer



Montag, 28. November 2016

Der zweite Tag

Voller vorfreude bin ich morgens aufgestanden. Gut ich gebe zu, die Snooze Funktion eines Weckers ist eine komische Sache. Nach ersten groben Schätzungen zufolge, würde die oben benannte Funktion ca 132 mal genutzt.
Nach dem Aufstehen, mein morgentliches Ritual... Kaffeeeeeee. Schöne Erfindung. 
Essen wurde mir ausnahmsweise mal von meiner Frau gemacht. Zigaretten waren schnell gestopft und zack in den Berufsverkehr. 
Ich hasse viele Menschen auf einen Haufen.

Also bis später.
In diesem Sinne 
Der zukünftige Lokführer

Der erste Tag

Heute hatte ich meinen ersten Tag der 10 1/2 Monate Ausbildung zum Triebfahrzeugführer (Traktion). 
Zuerst wurden eine Million Zettel ausgeteilt. Es gab eine kleine Vorstellungsrunde und danach hauptsächlich Organisatorisches. Also keinen großartigen Lernstoff. Dennoch war es alles in allem ein super toller Tag.

Ich bin hoffnungsvoll und freue mich auf alles was jetzt noch kommt.
In diesem Sinne
Der zukünftige Lokführer

Der Weg zur Ausbildung

Mein Weg zur Lehre war schon recht holprig. 
Ich habe mich, nachdem ich die Kündigung bei einem Zeitarbeitsunternehmen bekommen habe, mit meinem Arbeitsvermittler zusammen gesetzt. Mit ihm zusammen habe ich geschaut, was ich denn jetzt aus mir machen möchte. 
Die Entscheidung Lokführer zu werden fiel recht fix. Ich habe ja schon diverse Interessen dahin gehabt und natürlich auch eine gewisse Affinität zu diesem Beruf.

Nachdem ich mich dann informiert habe, fiel meine Wahl auf eine unabhängige Lokfahrschule. Railconzept sollte es also werden.
Nach einer psychologischen Untersuchung bei der Agentur für Arbeit, die ich bestanden habe, war die bahnmedizinsche Untersuchung dran. 
Nach Reaktionstest, Konzentrationstest und anderen Untersuchungen die auch bestanden wurden, war mein Weg geebnet.